Sicherheitshinweise zu den Atemreisen
Intensives verbundenes Atmen und das Anhalten des Atems sind kraftvoll. Bitte lies diese Hinweise, bevor du eine Atemreise beginnst.
Bitte verzichte auf die Atemreisen bei:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie schweren Herzrhythmusstörungen, nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei Angina Pectoris oder unbehandeltem Bluthochdruck
- bekannten Aneurysmen, also Gefäßerweiterungen im Gehirn oder im Bauchraum
- Glaukom (Grüner Star) oder einer Netzhautablösung
- Epilepsie oder anderen Anfallsleiden
- Psychosen, Schizophrenie, einer bipolaren Störung in einer manischen Phase oder in einer akuten psychischen Krise
- frischen Verletzungen oder Operationen, besonders im Bauch-, Brust- oder Kopfbereich
Nur nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt:
- in der Schwangerschaft
- bei schwerem Asthma oder COPD. Halte dein Notfallspray immer griffbereit.
- bei schweren Traumata oder einer posttraumatischen Belastungsstörung. Hier empfehle ich eine traumasensible Begleitung durch eine Fachperson statt einer Aufnahme, die du allein hörst.
Wichtig für jede Atemreise:
Atme nur im Liegen oder bequemen Sitzen. Niemals im oder am Wasser,
etwa in der Badewanne oder im Pool, niemals beim Autofahren und
niemals im Stehen. Beim intensiven Atmen und Anhalten des Atems
kannst du ohne Vorwarnung kurz das Bewusstsein verlieren.
Wenn dir schwindelig wird, du Schmerzen spürst oder dich etwas überfordert, atme ruhig und normal weiter und beende die Reise. Bist du unsicher, ob die Atemreisen für dich passen, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Bei Psychosen oder akuten psychischen Krisen gilt das auch für alle anderen Reisen.